Umweltentlastung ist Richtschnur des Handelns

»Effizient und sicher
Natürlich ist die Produktivität entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Doch uns geht es nicht nur um die Produktivität in den klassischen Geschäftsfeldern, deren Erfolg für sich spricht – unser Unternehmen ist vielmehr auch sehr produktiv, wenn es um die ständige Optimierung aller Unternehmensbereiche mit Blick auf die Umweltverträglichkeit geht. Für Geschäftsführung und Mitarbeiter ist die Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen nicht bloßes Lippenbekenntnis, sondern Richtschnur des täglichen Handelns.

Was heißt dieses Verantwortungsgefühl nun in der Praxis? Bereits seit rund einem Jahrzehnt wird Tetra Naturfutter durch eine Wärmebehandlung von möglichen Ungeziefern befreit, um unsere Qualitätsstandards sicher zu stellen.
Mit dieser sehr frühen Einführung einer alternativen Methode konnte Tetra die Belastung der Ozonschicht verringern und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Durch den Einbau eines aufwändigen Biowäschers und regelmäßige Reinigung der Abluftanlagen in der Futtermittelproduktion können wir Geruchsemissionen an die Umwelt extrem reduzieren.

Der Grundgedanke des schonenden Umgangs mit den Ressourcen bestimmt auch die Philosophie im Umgang mit den Maschinen in der Tetra- Produktion. Entscheidend ist dabei die konsequente Umsetzung der vorbeugenden Instandhaltung. Jede Maschine wird regelmäßig vorbeugend gewartet, um überhöhten Energieverbrauch ebenso auszuschließen wie Leckagen oder andere umweltbelastende Defekte. Diese zwar arbeitsintensive, aber unter dem Strich hochwirtschaftliche Ausrichtung verlängert darüber hinaus die Lebensdauer der Maschinen spürbar, was ebenfalls zu einer Entlastung der Umwelt beiträgt. Zwei Grundsätze bestimmen in diesem Zusammenhang unser Handeln: „Es wird getan, was technisch möglich ist“ und „Es ist klug, sich rechtzeitig zu kümmern“.

Nach der Verlagerung und dem kompletten Neubau des zukunftsweisenden Produktionsgebäudes am Standort Melle im Jahr 2006 sorgt jetzt modernste Technik für den denkbar effizientesten Einsatz wertvoller Ressourcen. Statt mit Erdöl wird mit umweltfreundlichem und CO2-armem Erdgas geheizt. Brennwertkessel, Fußbodenheizung, Nachtabsenkung der Gebäudetemperatur, Wärmerückgewinnung aus der Abluft und das automatische Herunterfahren der Gebäudeheizung sobald Maschinen angeschaltet werden, sorgen für merkliche Energieeinsparungen und schonen nachhaltig die Umwelt. Große Glaskuppeln lassen viel Tageslicht in das Gebäude und reduzieren so den Strombedarf für Beleuchtung.

Verantwortlich gehen wir bei Tetra auch mit dem kostbaren Rohstoff Wasser um. Unser Abwasser gelangt, nachdem es in firmeneigenen Reinigungsanlagen für Industriewasser geklärt worden ist, ph-neutral und vorgereinigt in das städtische Abwasser. Auch auf einen geringen Einsatz chemischer Reinigungsmittel wird geachtet. Die Spülmittellösungen, die bei Tetra für eine hygienisch einwandfreie Produktion notwendig sind, werden aufgefangen, für die nächste Vorreinigung eingesetzt und abschließend von einem Entsorgungsfachbetrieb aufgearbeitet. Chemie ist aber nicht immer nötig, wo es möglich ist, wird eine Dampfreinigung vorgenommen.

Sauber ist durch den Einsatz aufwändiger Feinstaub-Filteranlagen auch die Luft, die die Produktionsgebäude verlässt. Diese Filterung geht weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus.

Zum nachhaltigen Umweltschutz gehört auch die weitestgehende Vermeidung oder das Recycling von Abfall. Papier geht zu 100 Prozent in die Wiederverwertung und sortenreine Futterstäube aus dem Abfüllbereich werden teilweise recycelt, der Rest wird in einer Biogasanlage zur Energiegewinnung eingesetzt. Aber auch andere Abfälle, wie Metalle, Kunststofffolien, Kabelreste und Holz werden der stofflichen Wiederverwertung zugeführt. Die restlichen Gewerbeabfälle werden seit vielen Jahren, noch bevor der Gesetzgeber es verlangte, nicht mehr auf einer Deponie abgelagert, sondern in einer hochmodernen, effizienten Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet.
Moderne Datentechnik im Verwaltungsbereich Das komplett papierlose Büro ist zwar auch bei Tetra noch eine Vision, aber wir arbeiten intensiv daran, dass es eines Tages Realität wird. Unser Ziel ist es, den Verbrauch von Papier stetig zu reduzieren. Erleichtert wird das ehrgeizige Vorhaben durch ein hoch entwickeltes Intranet mit zentraler Datenverwaltung. Urlaubspläne, Formulare, Preislisten etc. liegen auf einem Rechnersystem. Das erleichtert die Suche und spart Papier und Speicherplatz. E-Mails können am Bildschirm gelesen werden und müssen nur in Ausnahmefällen ausgedruckt werden. Videokonferenzen, Netmeetings und Blackberries ermöglichen den Mitarbeitern weltweit den Zugriff auf wichtige Daten, verbessern die Kommunikation und reduzieren den Reiseaufwand.

Durch den Einsatz neuer, leistungsstarker Server konnte deren Zahl von 20 auf nur vier reduziert werden. Auch das spart Strom, Wartungskosten und Geräte. Toner und Elektroschrott werden bei Tetra entweder recycled oder ordnungsgemäß entsorgt. Noch verwendbare Geräte können von den Mitarbeitern für wenig Geld erworben werden.


Eine intakte Umwelt und Natur ist unser Lebensraum. Wir tun viel, um diesen für uns und den kommenden Generationen zu bewahren



Bei der Reinigung der Produktionsanlagen werden die Spülmittellösungen aufgefangen und für die nächste Vorreinigung eingesetzt. Anschließend werden die Mittel von einem Fachbetrieb entsorgt



Die bei der Produktion entstandenen Futterstäube werden teilweise recycelt, der Rest wird in einer Biogasanlage zur Energiegewinnung eingesetzt
Unser Ziel ist es, den Verbrauch von Papier stetig zu reduzieren. Ein wichtiger Schritt ist dafür ist das hochentwickelte Intranet mit zentraler Datenverwaltung

Effizient und sicher

„Mit der Zusammenlegung von Produktion und Abfüllung am Standort Melle haben wir Arbeitsabläufe vereinfacht, Kommunikationswege verkürzt und die Komplexität innerhalb der Produktion deutlich verringert. Über 60 Millionen Produkte verlassen jährlich unsere Produktionsgebäude. Stetig kommen neue Herausforderungen auf uns zu, wie im Jahr 2006 als der Neubau der Biotechnologieanlage erfolgte.

Effizient arbeiten bedeutet für uns wirtschaftlicher Erfolg, aber auch umweltbewusstes Handeln. Zum Beispiel erreichten wir durch den Abbau einer von drei Flockieranlagen im Jahr 2001 bei gleichzeitiger Optimierung der verbleibenden Anlagen eine Erhöhung der Ausbringung und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Energieeinsatzes.

Auch wenn wir Produkte für das Wohl der Tiere herstellen, im Mittelpunkt unserer nachhaltigen Produktion steht selbstverständlich zunächst einmal der Mensch. Alle Theorie kann nicht funktionieren, wenn die Mitarbeiter unser Streben nach Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit nicht mittragen und jeden Tag wieder mit Leben und Engagement erfüllen. Deshalb legen wir großen Wert auf den höchstmöglichen Sicherheitsstandard der Arbeitsplätze, regelmäßige Arbeitssicherheitsschulungen, auf Vorsorgeuntersuchungen, ständige Fortbildungen und den Einsatz möglichst ergonomischer Arbeitsmittel. Die positive Auswirkung dieser Maßnahmen zeigt sich in der seit Jahren geringen Anzahl von Arbeitsunfällen, die deutlich unter den Vergleichszahlen der Berufsgenossenschaften liegen.








Schulungen Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei Tetra.


Wir legen großen Wert auf Weiterbildung. So nahm zum Beispiel 2007 im Durchschnitt jeder Mitarbeiter an zwei Schulungen zum Thema Arbeitssicherheit teil




Die Tetra-Belegschaft am Standort Melle