Verpackung: vermeiden, verringern, wiederverwerten
| Weniger ist oft mehr! Wir bei Tetra kennen das und setzen darum bei der Verpackung
auf Minimallösungen ohne dabei drei wichtige Ziele aus den Augen
zu verlieren: Produktschutz, Produzierbarkeit, Produktsicherheit. Diese drei
Eigenschaften stehen im Mittelpunkt und sind das Maß aller Dinge, wenn es
um die Verpackung unserer Markenprodukte geht. „Wir sind auf das Minimum des technisch Machbaren gegangen“, erläutert Manfred Vette, Verpackungsingenieur bei Tetra, einen Prozess, der seit Jahren Gültigkeit hat. Waren die Wandstärken von Tetra-Dosen um 1990 noch 1,2 Millimeter dick, so sind es heute nur 0,8 Millimeter. Dieser Prozess entlastet die Umwelt und senkt natürlich auf der anderen Seite auch die Kosten. In knapp 20 Jahren konnten durch diese Entwicklung rund 180 Tonnen Material eingespart werden. Um die Umwelt nachhaltig zu schonen, wurde das Material unserer Dosen ausgetauscht. Konsequent werden Tetra-Dosen heute nicht mehr aus dem weniger umweltfreundlichen Polystyrol, sondern aus Polypropylen hergestellt. Dieser Stoff belastet die Umwelt weniger und ist zudem bedeutend günstiger. Auch an besseren Recyclingmöglichkeiten wurde gearbeitet: Wir setzen jetzt und auch in Zukunft vermehrt auf so genannte Monomaterialien, das heißt Dose, Deckel und Etikett werden aus einem Material hergestellt und können dementsprechend zusammen dem Recycling zugeführt werden. Schon heute betrifft dies alle 30- und 250-Milliliter-Dosen, in denen Tetra-Produkte abgepackt sind. Aus Umweltschutzgründen verzichten wir auch wo möglich auf aufwendige Blisterverpackungen und verwenden statt dessen Faltschachteln aus recyceltem Karton. Tetra sorgt dafür, dass unvermeidbarer Müll über zertifizierte und staatlich anerkannte Systeme durch den Endverbraucher entsorgt werden kann. Praktizierter Umweltschutz bedeutet auch eine optimale Palettenausnutzung, um so das Transportvolumen zu verringern. Schon bei der Entwicklung der Transportverpackungen wird ein spezielles EDV-Programm eingesetzt, das zu einer Einsparung von rund zehn Prozent Volumen führt. Da die Zukunft bei Tetra schon heute beginnt, sind unsere Verpackungsingenieure damit beschäftigt, das Verpackungsmaterial von morgen zu entwickeln. So wird unter anderem geprüft, ob biologisch abbaubare Kunststoffe aus Maisstärke verwendet werden können. Die so hergestellten Dosen könnten dann kompostiert werden und stellen so nur wenig Belastung für die Umwelt dar. Noch ist dies – auch wegen der hohen Kosten – Zukunftsmusik. Doch wir bei Tetra wissen, ohne Visionen gibt es keine erfolgreiche Zukunft. |
Lieferanten, denen wir
vertrauen Vertrauensvolle, langjährige Beziehungen prägen das Verhältnis zu unseren Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. Viele Lieferanten sind bereits seit mehr als 30 Jahren für Tetra tätig. Um eine gleich bleibend hohe Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, arbeiten wir ausschließlich mit renommierten Unternehmen zusammen, die im Vorfeld auf ihre Leistungsfähigkeit in den Bereichen technische Ausstattung, Organisation und Kommunikation geprüft werden. Die Lieferanten von Verpackungsmaterial beziehen wir aktiv in den Umweltschutz mit ein. So dürfen zum Beispiel keine schwermetallhaltigen Druckfarben verwandt werden. Um kurze Transportwege und eine gute Kommunikation zu gewährleisten, arbeitet Tetra gerne mit Lieferanten aus der Region zusammen. Es macht einfach keinen Sinn, Dosen und damit auch viel Luft über weite Strecken zu transportieren; außerdem erleichtert es das Geschäft, wenn durch kurze Wege ein intensiver Austausch stattfinden kann. Um ein weiteres ehrgeiziges Ziel - das papierlose Büro – zu erreichen, haben wir als Vorreiter auch unsere Lieferanten mit ins Boot geholt. So haben wir schon vor Jahren mit der Umstellung auf das Gutschriftverfahren begonnen, um so Rechnungen auf Papier weitestgehend zu vermeiden. Auch Warenbestellungen und -lieferungen werden überwiegend elektronisch verarbeitet und nur noch einmal am Tag in Listenform ausgedruckt. Weniger ist mehr: Unsere Futterdosen sind 0,8 Millimeter dünn. 30 Prozent weniger als früher. Das spart Kosten und schont die Umwelt |
