Innovation - Ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Tetra setzt Standards. Nicht nur bei den Produkten, auch bei der Forschung spielen wir als Weltmarktführer im Bereich Aquaristik und Gartenteich eine herausragende Rolle.

Wir stellen uns seit mehr als 50 Jahren der Herausforderung, mit innovativen Produkten die faszinierende Welt im Wasser noch lebenswerter zu machen: Unser Ziel ist es, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Zierfische zu verbessern. Jedes Jahr investieren wir rund 5,5 Millionen US$ in die weltweit größte Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Branche, damit unsere Produkte sowohl für das Tier als auch für den Menschen so attraktiv wie möglich sind.

Tetra-Produkte müssen notwendigerweise umweltverträglich sein, werden sie doch in sensiblen Ökosystemen wie Aquarien oder Gartenteichen eingesetzt. Vom Futter, wie dem Klassiker TetraMin, bis zu den Tetra-Pflegeprodukten helfen sie dabei, das biologische Gleichgewicht des Lebensraumes Wasser herzustellen und zu erhalten. Chemie wird nutzbringend und umweltverträglich dort eingesetzt, wo sie für die Funktionalität eines Produktes einen wichtigen Beitrag leistet. Bei der Produktentwicklung und der Auswahl der Rohstoffe wird auf Umweltverträglichkeit geachtet. Sämtliche Futtermittel bestehen zu annähernd 100 Prozent aus nachwachsenden, nicht genveränderten Rohstoffen und entsprechen hinsichtlich der Gehalte an unerwünschten und verbotenen Substanzen dem strengen Futtermittelrecht. Darüber hinaus verwenden wir keine Shrimps aus umweltbelastendem Aquafarming.

Ein Beispiel für nachhaltige Produkte ist Tetra EasyBalance: EasyBalance sorgt bis zu sechs Monate lang für biologisch gesundes Wasser, in dem sich Fische und Pflanzen wohlfühlen. Durch die zuverlässige Stabilisierung des pHund KH-Wertes werden ungewollte chemische Veränderungen des Wassers verhindert und die Zahl der Wasserwechsel auf ein Minimum reduziert. Das spart kostbares Trinkwasser und schont somit die Umwelt.
„Innovation ist der Schlüssel zur Nachhaltigkeit“, betont Dr. Gerd Großheider, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Tetra. Sämtliche Produkte, die von den hochqualifizierten Tetra-Wissenschaftlern in den firmeneigenen Forschungslabors entwickelt werden, durchlaufen eine multidimensionale Prüfung hinsichtlich ihrer Fisch- bzw. Pflanzenverträglichkeit. Produkte, die den strengen Anforderungen nicht genügen, werden umgehend aus der Entwicklung genommen oder müssen sich in einem weiteren Entwicklungszyklus erneut beweisen.

Der regelmäßige Austausch des firmeninternen ISO-Referenzlabors (DIN ISO 17025) mit externen Laboren und Instituten garantiert vergleichbare Forschungsergebnisse.

Tetra arbeitet in einer Reihe von wissenschaftlich Disziplinen rund um aquatische Lebensräume mit externen wissenschaftlichen Partnern an Themen der angewandten Grundlagenforschung. Dabei wurden zahlreiche Projekte gesponsort und damit die Wissenschaft zu beiderseitigem Nutzen unterstützt. Insgesamt sind etwa 20 naturwissenschaftliche Forschungs- und Analyseeinrichtungen in den letzten zehn Jahren zum Einsatz gekommen; aktuell hat allein die Tetra Forschung und Entwicklung in Melle Kooperationen mit sieben Universitäten und Instituten in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden. Weitere Kooperationen gibt es in den USA. Zudem wird Tetra Partner eines EU-Projektes zur Erforschung der Fischimmunologie. Um sowohl unser Wissen weiterzugeben, als auch um neue, internationale Forschungserkenntnisse auf dem Gebiet der Fischkrankheiten und der Haltung der Fische aus erster Hand zu erfahren, sind wir aktives Mitglied im Arbeitskreis Zierfischkrankheiten der EAFP, der European Association of Fish Pathologists und der „World Aquaculture Association“.

Einen besonderen Schwerpunkt bei der Forschung legt Tetra auf einen ganzheitlichen Anspruch. Damit ist auch der Lebensraum der Fische, das Wasser, erfasst. Denn bei Aquarienfischen muss vor allem der Einfluss ihrer Ausscheidungen auf das Wasser untersucht werden, um die Produkte noch effektiver zu gestalten. Somit stellt sich die Frage: Wie beeinflusse ich durch das Futter und dessen Abbau durch die Filterung den Lebensraum Wasser? Die jüngsten Forschungsergebnisse sind in die neue Formel des Futter-Klassikers TetraMin eingeflossen: Das neue TetraMin sorgt durch seine weiter verbesserte Zusammensetzung für garantiert klareres Wasser. Und klares Wasser ist die Grundvoraussetzung für gesunde Fische.

Qualität verpflichtet

Tetra fühlt sich höchster Qualität verpflichtet. Um diesem eigenen Anspruch und dem unserer Kunden gerecht zu werden, setzen wir auf konsequentes Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2000 und dem HACCP-Standard. Die „Hazard Analysis and Critical Control Points“-Strategie beinhaltet eine Gefährdungsanalyse für jede Stufe der Produktion und ermöglicht die Minimierung der Risiken und Beherrschung der kritischen Punkte in der Herstellung von Futtermitteln. Regelmäßige Audits und Zertifizierungen belegen die hohe Qualität unserer Produkte. Auch in der Qualitätssicherung hat Tetra eine Vorreiterrolle: Das in den 1950er Jahren in den USA entwickelte Konzept wurde 1998 ins deutsche Lebensmittelrecht aufgenommen. Tetra gehörte zu den ersten Unternehmen, die sich erfolgreich einer Zertifizierung stellten.

Die effiziente interne Qualitätssicherung bei Tetra besteht aus drei Bereichen: der chemischen, der biologischen und der technischen Qualitätssicherung, die Hand in Hand zusammenarbeiten, um die hohe Markenqualität Tetras zu sichern. Bei den Analysemethoden wird darauf geachtet, dass diese die Umwelt so wenig wie möglich belasten. So wird zur Analyse des Proteingehaltes auf Chemikalien weitgehend verzichtet und stattdessen eine chemikalienfreie Methode (NIR) eingesetzt. Umweltschädliche, giftige chlorierte Kohlenwasserstoffe wurden komplett aus der Qualitätsanalyse verbannt. Andere Chemikalien, die für unsere wissenschaftliche Arbeit unersetzlich sind, werden in Mehrweggebinden angeliefert, Probebehälter der Futtermittel werden mehrmals wiederverwendet.
Da unsere Qualitätssicherung nach dem Leitsatz „Qualität entsteht in der Produktion und nicht durch nachträgliches Testen“ arbeitet, wird in der Produktion nach der IPC (In Process Control) Methodik gearbeitet. Anhand von Checklisten, Vergleichsmustern und Tests werden schon während der Produktion wichtige Qualitätsparameter wie Schüttdichte, Dichtigkeit, pHWert etc. überprüft.

Am Anfang des Produkts steht die Forschung

In eigenen Labors überprüfen Wissenschaftler, ob die Produkte den hohen Qualitätsanprüchen von Tetra genügen

Arzneimittel für die Fische

Zu den Kompetenzen Tetras gehört auch, pharmazeutischer Hersteller von Zierfischarzneimitteln zu sein. Diese werden unter strengsten Auflagen gemäß der deutschen und der europäischen Arzneimittelgesetzgebung hergestellt. Durch das spezifische Qualitätsmanagementsystem, „GMP“ (Good Manufacturing Practice) ist garantiert, dass Produkte von höchster Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit entstehen.
general Dies findet unter regelmäßiger behördlicher Kontrolle statt. GMP führt zu beherrschten Prozessen von der Rohstoffbeschaffung bis zum Vertrieb der Arzneimittel und vermeidet so Mehrauf- wand durch Nacharbeiten, Fehlerkorrekturen, Reklamationen und Vernichtungen. Hierdurch wird der Verantwortung gegenüber Umwelt, Anwender und Tier Rechnung getragen.